Einführung in Suchmaschinenoptimierung

6.04.2011 | Keine Kommentare | Gepostet in Suchmaschinen

Google höchstselbst bietet jetzt auf deutsche eine überarbeitete Einführung in das komplexe Thema der Suchmaschinenoptimierung (SEO) an. Das ist Pflichtlektüre für alle Webmaster, die die Platzierung ihrer Website bei Suchmaschinen verbessern wollen.

http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=35291

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Eine Frages des Alters: Wieviel Internet verträgt mein Kind?

13.09.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Medienkompetenz

Die Jugendlichen heute sind die erste Generation für die das Internet eine Selbstverständlichkeit ist und für die ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellbar und vielleicht auch nicht möglich sein wird.

Die Selbstverständlichkeit darf jedoch nicht in einer Gleichgültigkeit und einer unreflektierten Nutzung des Internet münden. Denn noch sind nicht alle Fragen hinsichtlich Datenschutz, Jugendschutz und Urheberrecht gelöst. Eine allzu sorglose Nutzung von Diensten oder Herausgabe von privaten Daten und Informationen kann irgendwann nachträglich zu Konsequenzen führen.

Doch wobei brauchen die Kinder und Jugendliche Unterstützung. Was tun unsere Kinder online? Wie nutzen Kinder das Internet? Was Kinder im Internet machen, ist von Altersgruppe zur Altersgruppe verschieden.

Die ersten Schritte: Wo ist die Maus?

Die ersten Schritte ins Internet unternehmen Kinder sobald sie mit der Maus umgehen können. Das ist häufig bereits im Vorschulalter der Fall. Für diese Kinder ist das Internet gleichbedeutend mit dem Computer. Da die Kinder nicht lesen können, spielen sie. Sie mögen Mal- und Ausmalangebote in Form von Malvorlagen, die man ausdrucken kann, sowie Memorys, Puzzles, Lern- und Gedächtnisspiele. Die Auswahl der Seiten und Spiele nehmen die Eltern vor.

Sobald Kinder lesen können, differenzieren sie auch zwischen PC-Spielen und Online-Games. Spielen bleibt nach wie vor die Hauptbeschäftigung. Kinder in diesem Alter lernen Programme zu bedienen und verstehen langsam die Funktionsweise und das Arbeitsprinzip von Computer und Webseiten. Gegen Ende der Grundschulzeit kommen leichte Rechercheaufgaben hinzu. Das Internet wird zum spielen und informieren genutzt, Plattformen wie Suchmaschinen und Wikipedia sind bekannt und werden genutzt.

Von älteren Geschwistern abspicken

Gleichzeitig beginnt auch das Interesse an Musik, Kino, Stars und Sternchen. Das Internet ist ein wichtiges Medium, um darüber informiert zu bleiben. Vor allem von älteren Geschwistern schauen sie sich ab 12 Jahren die Nutzung von Communitys und anderen Dienste zur Kommunikation und Selbstdarstellung ab. Ab 13 Jahren stehen ihnen bereits die Nutzung von Communitys wie Facebook und SchülerVZ frei.

„Kinder und Jugendliche müssen erst ihre eigene Identität kennenlernen und festigen, bevor sie eine virtuelle Identität aufbauen können. Jugendliche erlernen beides parallel, indem sie an Communitys teilnehmen. Dabei bleibt abzuwarten, wie sich dieses Ausprobieren in zwei Parallelwelten auswirken wird .“

Zitat aus Media Perspektiven, 1/2010

Im Alter von 14 Jahren sollten sie genügend Medienkompetenz besitzen um sich selbstständig sicher im Internet bewegen zu können. Hilfe oder gar Kontrolle durch die Eltern wird immer häufiger als Bevormundung empfunden – vor allem, wenn sich die Eltern erst dann in die Art und Weise der Mediennutzung einmischen.

Völlig normal: Ein ganzer Nachmittag in Spielewelten

Wie lange sollten Kinder das Internet nutzen? Die Pädagogin Michaela Münsterer gibt folgende Hinweise:

- Bis 3 Jahre: Gelegentliches Entdecken am Computer für 5-10 Minuten reicht völlig.

- 4-6 Jahre: Spielen und Lernen am Computer bis 30 Minuten täglich.

- 7-11 Jahre: Bei Ausflügen und Spiel können teilweise Stunden vergehen. Es ist daher sinnvoll ein Zeitkonto von rund 8 Stunden über eine Woche zu verteilen. Täglich festgelegte Zeiten sind hier aufgrund der sprunghaften Interessen nicht sinnvoll.

- Ab 12 Jahren: Ganze Nachmittage nacheinander in Spielwelten zu verbringen, ist für Jugendliche in diesem Alter nicht ungewöhnlich. Allerdings müssen Eltern darauf achten, ob sich das Interesse der Kinder nur noch auf Computerspiele und Internet erstreckt.

Kinder und Jugendliche müssen erst ihre eigene Identität kennenlernen
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Das Jahrzehnt der Suchmaschinenoptimierung

25.08.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Allgemein, Suchmaschinen

Meist bin ich ja für meine Kunden als Ghostwriter unterwegs: Ich recherchiere und schreibe und stimme den Beitrag mit der Redaktion ab. Ab und zu trete ich dann aber doch als Autor in Erscheinung. Das ist auch nach 10 Jahren PR immer noch ein irgendwie erhebendes Gefühl.

Für das Online-Portal MarketingIT Online der Marketing-Fachzeitschrift “Absatzwirtschaft” habe ich einen Beitrag über “10 Jahre Suchmaschinenoptimierung” verfasst. Neben meinem Kunden SUMO aus Köln (http://www.sumo.de) stand auch Stefan Fischerländer von Suchmaschinentricks.de (http://www.suchmaschinentricks.de) als Interviewpartner zur Verfügung.

Den ganzen Beitrag über die Anfänge der Suchmaschinenoptimierung und die aktuellen Herausforderungen gibt es unter: http://www.marketingit.de/content/news/das-jahrzehnt-der-suchmaschinenoptimierung;71561.

Der Beitrag geht übrigens auf eine Pressemeldung von März 2010 zurück. Und da wir PR-Menschen ja Synergieeffekte lieben, konnte ich auch die Redaktion des Newsletters zur Messe dmexco 2010 für das Thema begeistern und durfte – freilich als Ghostwriter – ein Interview schreiben: http://www.digital-intelligence.de/2010/07/20/seo-herausforderungen-meistern/

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Eine kurze Geschichte der Suchmaschinen

5.08.2010 | 1 Kommentar | Gepostet in Suchmaschinen

Suchmaschinen gehören zu den Themen, die mich besonders fazinieren. Einen guten Überblick auf die bereits sehr wechselvolle Geschichte bietet diese Infografik:

Internet Search Engines: History & List of Search Engines..

Infographic byWordStream Internet Marketing

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Vom TV zum Web 2.0 – Warum Medienkompetenz heute so schwierig ist

28.04.2010 | 2 Kommentare | Gepostet in Allgemein, Medienkompetenz

Medienkompetenz bestand früher aus dem verantwortlichen Umgang mit dem Fernsehen, Radio und Drucksachen. All das ließ sich relativ gut kontrollieren. Die Eltern waren in der Lage, ihre Kinder im verantwortungsbewussten Umgang und Nutzung zu erziehen. In den späten 80er hielten dann PC und Videospiele Einzug in die Haushalte. Eltern machten zusammen mit ihren Kindern die ersten Schritte oder erzogen die Kinder mit Sätzen wie „Aber mach’ nicht so lang!“ und „Aber keine Schießspiele!“.

Mitte der 90er eroberte das Internet die Welt, zunächst Hochschulen und Unternehmen. Folglich war das Internet zu Beginn auf Information und Übermittlung von Daten ausgelegt. Für Kinder und Jugendliche und die Medienerziehung spielte das Internet also kaum eine Rolle.

Unter dem Schlagwort Web 2.0 wandelt sich das Internet zum Freizeitmedium für Spiel, Unterhaltung und die Pflege sozialer Kontakte. Kinder, die seit Mitte der 90er geboren werden, wachsen als „Digital Natives“ auf. Sie binden die digitalen Medien von Beginn an spielerisch in ihr Leben ein, sind offen für neue Anwendungen und ohne Berührungsängste.

“Mediengestaltung” ist nach der Theorie des Erziehungswissenschaftlers Dieter Baacke eine der vier Dimensionen der Medienkompetenz. Dazu zählt er kreative Anstrengungen, die über die alltäglichen Kommunikationsroutinen hinausgehen. Die “Digital Natives” sind die erste Generation, bei der die Kinder in der Mediengestaltung ihren Eltern voraus sind. Ob bei TV, Radio oder Print: Kinder und Jugendliche sind bislang gar nicht in der Lage gewesen, diese Medien zumindest ohne Hilfe von Erwachsenen zu gestalten.

Heute ist es für Kinder kein Problem, Webseiten zu gestalten, Videos oder Podcasts zu veröffentlichen. Zugleich fehlt ihnen jedoch häufig, das Bewusstsein für die Tragweite ihrer Handlungen. Sie sind nicht in der Lage etwaige Folgen eines Blogpostings, eines veröffentlichten Fotos in Facebook oder eines Gesprächs in einem Chat zu reflektieren. Damit fehlen ihnen wesentliche Elemente der Medienkritik, einer anderen Dimension der Medienkompetenz.

Dieses Spannungsfeld zwischen technischem Können aber fehlender Medienreife macht Medienkompetenz heute zu einem so schwierigen Thema.

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Zu teuer?

17.03.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Allgemein, Medienkompetenz

Die letzten Wochen hat mich der geplante Kurs an der Volkshochschule ganz schön in Beschlag genommen. Doch leider kommt der Kurs nicht zustande; es hatten sich zu wenige Leute angemeldet. Dabei ist das Interessa am Thema riesengroß, denn ich wurde von Vielen auf den Kurs angesprochen. Wie sich herausgestellt hat, ist den Leuten die Teilnahmegebühr von 50 Euro zu hoch. Anmerkung: Die Höhe der Kursgebühr legt die Hochschule selbst fest, ich als Referent habe darauf keinen Einfluss und erhalte lediglich eine Aufwandsentschädigung, die sich nach der Dauer des Kurses, und nicht nach der Teilnmehmerzahl richtet.

Da ich nun soviel Mühe in die Vorbereitung des Kurses gesteckt habe, suche ich jetzt nach anderen Möglichkeiten und Plattformen für einen Kurs, Informationsabend oder, besser noch, eine Diskussionsrunde.

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Aufklärung durch Elternfortbildung

25.02.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Medienkompetenz

PR-Kollege Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach hat am Meiendorf Gymnasium in Hamburg die Eltern einen Abend lang über das Internet und die Chancen und Risiken für die Kinder gesprochen und diskutiert.  Solche Veranstaltungen sind wichtig und finden erfreulicherweise derzeit an vielen Schulen statt. Besonders wichtig ist der Charakter solcher Veranstaltungen: Sie dürfen nicht einseitig über die Gefahren im Internet informieren und somit die häufig sowieso schon vorhandenen Ängste schüren. Damit würden nur die Eltern bestärkt, die ihren Kindern aus Unwissenheit (und daraus resultierender Angst) die Nutzung des Internets verbieten. Solche Eltern schaden ihren Kindern in mehrerer Hinsicht: Sie treiben ihre Kinder dazu, heimlich online zu gehen (und sich dann erst Recht Gefahren auszusetzen)  und behindern die Kinder in der Entwicklung ihrer Online-Medienkompetenz, die in der Welt von morgen einer der wesentlichen Faktoren für das berufliche Weiterkommen sein wird.

Daher finde ich es immer erfreulich, wenn die Referenten wie Wolfgang mit  einer positiven Resonanz aus solchen Veranstaltungen kommen.

Link zum Blogbeitrag von Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach mit den Vortragsfolien: http://www.haltungsturnen.de/2010/02/elternfortbildung-erster-aufschlag.html

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ZDNet stellt kostenlose Tools für sicheres Surfen vor

4.02.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Medienkompetenz

Das IT-Online-Magazin zdnet.de stellt heute einige kostenlose Programme für den heimischen PC vor, mit denen Kinder und Jugendliche sicher(er) im Netz unterwegs sind. Getestet wurden die deutsche Software fragFINN, die Shareware Cyberpatrol, das Microsoft-Produkt Family Safety und die ParentalControl Bar.  Kurzfazit: FragFINN überzeugt vor allem beim Einsatz von jüngeren Kindern. Für Jugendliche, die bereits in sozialen Netzwerken unterwegs sind, empfiehlt ZDnet Cyberpatrol.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier: Link zu http://www.zdnet.de

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Neues Lernmodul von klicksafe.de: Datenschutz

29.01.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Medienkompetenz

Das neue Unterrichtsmodul der Initiative klicksafe.de beschäftigt sich mit dem Thema “Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im Web”. Gedacht sind die Materialien für Lehrer; sie stehen aber unter https://www.klicksafe.de/service/schule-und-unterricht/zusatzmodule/zusatzmodule-zum-lehrerhandbuch.html für alle zum Download zur Verfügung.

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Medienkompetenz: Ein Ziel – viele Wege

29.01.2010 | 1 Kommentar | Gepostet in Allgemein, Medienkompetenz
© uschi dreiucker / PIXELIO'

© uschi dreiucker / PIXELIO'

An der Schule meines Sohnes ging es gestern Abend in einer Veranstaltung um das Thema Medienkompetenz. Der Titel lautete “Sicherheit im Internet 2010 – Basiswissen Internet mit Kindern”. Also ziemlich genau das gleiche Thema wie mein Kurs an der VHS. Trotzdem waren die Inhalte ganz anders. Während für mich Medienkompetenz hauptsächlich in der verantwortungsbewussten Nutzung von Plattformen und Communities besteht, waren die Schwerpunkte des gestrigen Abends die richtigen Einstellungen und die Konfiguration am heimischen PC. Kein Wunder: Der Referent ist IT-Experte bei Microsoft und betreut die EDV großer Unternehmen. Ich habe gestern Abend Einiges gelernt, zum Beispiel auch wie unterschiedlich die Wege zur Medienkompetenz sein können.

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